KURZKONZEPT
In dem 2wayBOOK-Buchprojekt geht es um fiktive Reisen in ferne Länder. Die Idee ist – im Frankfurter Bahnhofsviertel, einem Gebiet, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sitte auf engstem Raum zusammen leben und arbeiten ebenso inhaltlich wie auch formal auf Reisen zu gehen. Von der Straßenkreuzung Elbe.- Ecke Münchnerstraße ausgehend in die Himmelsrichtungen „Im Norden von Eritrea“, „im Osten von Vietnam“, „im Süden von Deutschland“ und „im Westen der Türkei“. Das Besondere: Das Buch lässt sich in vier Richtungen lesen. Denn der Leser soll nicht nur inhaltlich, sondern auch formal anregt werden, mit dem Buch zu reisen. Er orientiert sich stets auf den rechten Seiten, kann aber, so wie es auf Reisen üblich ist, umdrehen und eine andere Richtung einschlagen. So entsteht ein aktiver Lesefluss. Die Bindetechnik symbolisiert vier Himmelsrichtungen, bzw. die vier Kapitel. Übrigens können auch zwei Leser gemeinsam „reisen“ und zwar jeder in seine eigene Leserichtung.